{"id":61,"date":"2018-09-18T14:28:29","date_gmt":"2018-09-18T14:28:29","guid":{"rendered":"http:\/\/osteopathie-goehler.de\/?page_id=61"},"modified":"2018-09-27T18:02:24","modified_gmt":"2018-09-27T18:02:24","slug":"was-ist-osteopathie-letzte-seite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/osteopathie-goehler.de\/?page_id=61","title":{"rendered":"Was ist Osteopathie?"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alternative Medizin &#8211;\u00a0\u201ehandwerkliche\u201c Heilmethoden &#8211;\u00a0dahinter Steckt mehr als Glaube, sondern handfestes anatomisches, physiologisches und biochemisches Wissen.<\/p>\n<p>Die Osteopathie wurde von dem Amerikaner Taylor Still (1828- 1917) entwickelt. Still war ein struktureller Osteopath mit der Meinung, dass es f\u00fcr Knochen eine ideale Position gibt. Ver\u00e4ndert sie sich, kommt es zu unterschiedlichen Symptomen und Erkrankungen. Im Zeitraum der Entwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse \u00fcber Anatomie, Physiologie und Biomechanik konnte man feststellen, dass es doch noch viel mehr ist.<\/p>\n<p>Osteopathie betrachtet den K\u00f6rper als Ganzes mit der Symbolik \u201eLeben ist Bewegung\u201c und \u201eGesundheit ist Mobilit\u00e4t\u201c. Ein weiteres Prinzip der Osteopathie ist die Interaktion von Struktur und Funktion. Stellen sich Dysfunktion in Form von Bewegungseinschr\u00e4nkungen ein, ist es wichtig diese Fr\u00fchzeitig zu beheben. Gelingt dies nicht, wandeln sich diese funktionellen St\u00f6rungen in eine strukturelle Komponente um und f\u00fchren zu strukturellen Gewebesch\u00e4den. Im Laufe der Zeit wird der \u201ePoint of no Return\u201c erreicht und der K\u00f6rper ist nicht mehr in der Lage, sich selbst zu helfen.<\/p>\n<p>In der osteopathischen Behandlung werden alle Bereiche miteinander verkn\u00fcpft: strukturell- funktionell und anatomisch- physiologisch. Dabei nimmt die Osteopathie drei Systeme zur Hilfe<\/p>\n<ul>\n<li>parietales System<\/li>\n<li>viszerales System<\/li>\n<li>cranio- sacrales System<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die <strong>parietale Osteopathie<\/strong> nimmt Einfluss auf die Gelenkfunktion \u00fcber Muskulatur, B\u00e4nder, Sehnen und Faszien.<\/p>\n<p>Die <strong>viszerale Osteopathie<\/strong> betrifft die Vitalit\u00e4t der inneren Organe. Funktionelle St\u00f6rungen der Organbeweglichkeit werden \u00fcber viszerale Techniken gel\u00f6st. Dadurch wird die Durchblutung arteriell und ven\u00f6s stimuliert, der Lymphabfluss und die nervale Versorgung zentral, vegetativ, autonom angeregt. Aufgrund des L\u00f6sens der bindegewebigen Verklebungen der Organe untereinander wird die funktionelle Mobilit\u00e4t des Organs angestrebt.<\/p>\n<p>Die <strong>cranio- sacrale Osteopathie<\/strong> besch\u00e4ftigt sich mit der freien Beweglichkeit von Sch\u00e4del und Kreuzbein sowie der gesamten Wirbels\u00e4ule. \u00dcber die Techniken wird manuell auf die Spannungen der Hirn- und R\u00fcckenmarksh\u00e4ute (membran\u00f6ses System) die Hirnnerven, das zentrale Nervensystem und das Liquorsystem Einfluss genommen. Der Liquor( Gehirn- und R\u00fcckenmarksfl\u00fcssigkeit) ist eine klare, farblose Gewebsfl\u00fcssigkeit, wovon ein Erwachsener\u00a0 120-200 ml besitzt. Sie zirkuliert zwischen den weichen Hirnh\u00e4uten vom Sch\u00e4del Richtung Kreuzbein und umsp\u00fclt die Spinalnerven mit einer sch\u00fctzenden und ern\u00e4hrenden Funktion. Die osteopathische Aufgabe ist es, die Liquorzikulation zu harmonisieren und daraus folgend unter anderem eine k\u00f6rperliche und emotionale Entspannung zu erzielen.<\/p>\n<p>Ist ein Mensch gesund, sind alle drei Bereiche in einer rhythmisch flie\u00dfenden Bewegung und alles aufeinander abgestimmt. So ist es dem K\u00f6rper ad\u00e4quat m\u00f6glich, auf \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse zu reagieren und sie zu kompensieren. Ger\u00e4t dieses Gef\u00fcge jedoch aus der Bahn (aus unterschiedlichsten Gr\u00fcnden z.B. Trauma, Infektionen, Operationen, Stress, psychische Belastungen \u2026) k\u00f6nnen K\u00f6rperregionen weniger gut durchblutet, ern\u00e4hrt und beatmet werden. Krankheitssymptome stellen sich ein.<\/p>\n<p>Die Osteopathie setzt an den Ursachen einer entstandenen Erkrankung an. Basis f\u00fcr die osteopathische Therapie stellt immer eine genaue Kenntnis von Anatomie, Physiologie und klassischen Schulmedizin dar, um auf einer f\u00fcr den Patienten sicheren Basis zu arbeiten und die Grenzen zu erkennen. Osteopathisch wird versucht, \u00fcber die Auswahl der manuellen Techniken die Selbstheilungskr\u00e4fte anzuregen. Dabei ist der Patient in seiner Heilung selbst aktiv, w\u00e4hrend der Osteopath \u00a0den Organismus unterst\u00fctzt. Somit kommt die Osteopathie prophylaktisch und als Therapie bei einer akuten oder chronischen Erkrankung zum Einsatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Alternative Medizin &#8211;\u00a0\u201ehandwerkliche\u201c Heilmethoden &#8211;\u00a0dahinter Steckt mehr als Glaube, sondern handfestes anatomisches, physiologisches und biochemisches Wissen. Die Osteopathie wurde von dem Amerikaner Taylor Still (1828- 1917) entwickelt. 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